Briefversand ist mittlerweile eine extrem komplexe und herausfordernde Tätigkeit. Nicht mehr nur logistische Wege und Entfernungen sind dabei eine große Herausforderung.
Wir verstehen uns deshalb nicht als reiner Zustelldienst, sondern als Full-Service-Anbieter moderner Unternehmenskommunikation. Gleichwohl, ob Sie uns Ihre Briefe zur Abholung bereitstellen, oder Sie Ihre Daten per Webserver zur Verfügung stellen, wir diese verarbeiten, drucken und kuvertieren, zustellen und Ihnen die Redressen automatisiert zur Verfügung stellen – wir gehen mit der Zeit.
Die Wettbewerbssituation auf dem Postmarkt verschärft sich weiter nach dem Ende des Briefmonopols. Durch die Aufnahme der Briefbranche in das Entsendegesetz Anfang 2008 wird der Mindestlohn für allgemeinverbindlich erklärt. Der Kostendruck steigt. Im August 2008 wird nach einer dreimonatigen Testphase in die dritte Sortiermaschine, einem VariSorter der Firma Pitney Bowes, zur Verarbeitung von folierten und großformatigen Sendungen investiert. In der Geschäftsführung löst Herr Mirco Wieck zum 1. Oktober Herrn Jürgen Baldewein ab.
Die Kooperationsgebiete werden auf Baden-Württemberg, Teile Hessens und Rheinland-Pfalz ausgebaut. Der Wettbewerbsdruck steigt weiter. Die Deutsche Post startet vor dem Monopolfall eine große Imagekampagne. Die Briefmenge steigt weiter auf durchschnittlich 95000 Sendungen pro Tag. Am 05. Oktober 2007 wurde unsere zweite Briefmarkenserie – Augsburger Puppenkiste – feierlich der Öffentlichkeit präsentiert. Die befristete Exklusivlizenz, die der Deutschen Post AG für den Transport von Brief- und Katalogsendungen bis 50 Gramm gewährt wurde, endet mit dem Fall des Postmonopols am 31.12.2007.
Im Jahr 2005 ragen zwei große Projekte aus der weiterhin positiven Entwicklung hervor. Die Inbetriebnahme unserer beiden vollautomatischen Sortieranlagen im Juni 2005 bedeutete einen Meilenstein in der Brieferfassung. Diese hohe Investition sichert langfristig das Wachstum unserer LMF. Das zweite Projekt war die Einführung unserer ersten eigenen Briefmarken, die unter großer Beobachtung der Öffentlichkeit feierlich im Rokoko-Saal in Augsburg enthüllt wurden. Ab diesem Tag konnte jedermann mit der LMF Briefe verschicken. Die tägliche Briefmenge stieg bis Ende 2005 auf ca. 45000 Stück.
Das Jahr 2004 war geprägt von einem starken Wachstum der LMF. Die Briefmenge stieg auf knapp 30000 Briefe am Tag. Unser Dienstleistungsangebot wurde aufgrund der steigenden Kundennachfrage z.B. auf das Drucken und Kuvertieren erweitert. Erste Kooperationen mit anderen bayerischen Briefdienstleistungsunternehmen wie z.B. die City-Mail in Regensburg und die Mainpost-Logistik in Würzburg wurden gestartet.
Das Jahr 2003 stand im Zeichen der Gebietserweiterung. Bis Juli 2003 wurden über 2000 Zeitungszusteller im gesamten Verbreitungsgebiet mit der Briefzustellung betraut. Im Mai 2003 startete unser Partner in Kempten, die Allgäu-Mail GmbH ebenfalls mit der Briefzustellung. Im Oktober 2003 erfolgte der Umzug aus dem viel zu klein gewordenen Standort in der Zusamstr. in die Curt-Frenzel-Str. 2 in Lechhausen. Am Ende des Jahres 2003 wurden durchschnittlich 15000 Sendungen am Tag verarbeitet.
Die Logistic-Mail-Factory GmbH wurde kraft Eintragung ins Handelsregister am 3. April 2002 gegründet. Der Firmensitz war in der Zusamstr. 5 in Augsburg-Lechhausen. Am 30. Juni 2002 wurden die ersten Briefe erfasst und am 1. Juli 2002 von 25 Zustellern zu den Empfängern gebracht. Das Zustellgebiet umfasste nur die Städte Augsburg, Königsbrunn und Gersthofen. Am 1. Oktober 2002 begannen die ersten Zeitungszusteller der ZSP -Zustellservice Plus GmbH & Co. KG in Aichach und Friedberg mit der Briefzustellung. Am Jahresende 2002 wurden durchschnittlich 5000 Briefe pro Tag verarbeitet.